
Laut den offiziellen Studienportalen kostet das Leben in Belgien:
Ein Zimmer im Studierendenwohnheim (in Belgien „Kot“ genannt) kostet in der Französischen Gemeinschaft im Schnitt 350 € im Monat inklusive Nebenkosten, auf dem privaten Markt 350–500 €. Die Kaution beträgt meist ein bis zwei Monatsmieten. Such eine Unterkunft über das Wohnungsbüro deiner Hochschule oder auf HousingAnywhere. Der erste Monat wird teurer – du zahlst die Kaution und oft auch eine vorübergehende Unterkunft.
Seit 1. Januar 2026 zahlt man in Bulgarien mit dem Euro – das macht die Budgetplanung einfach. Study in Europe schätzt die Ausgaben von Studierenden auf 500–900 € im Monat, davon etwa 200–400 € für die Unterkunft.
Zur Wahl stehen Studierendenwohnheime der Hochschulen und private Mietwohnungen. Frag gleich nach der Zulassung im Studierendenbüro nach einem Wohnheimplatz. Ein Zimmer in einer WG ist eine gute Möglichkeit, Kosten zu sparen.
Entscheidest du dich für Medizin auf Englisch, sind die Studiengebühren der größte Posten in deinem Budget – rund 10.000 € im Jahr (siehe: Studiengebühren), viel mehr als die Miete für ein Jahr.
Dänemark ist kein billiges Land. Laut Study in Europe geben Studierende meist 1.000–1.700 € im Monat aus – je nach Stadt und Lebensstil. Study in Denmark schlüsselt ein Monatsbudget so auf:
Als Faustregel: 1 € sind etwa DKK 7,5.
Such schon einige Monate vor der Ankunft nach einer Unterkunft. In den großen Städten ist im August und September kaum ein Zimmer zu finden, und Study in Denmark rät davon ab, ohne feste Unterkunft anzureisen. Melde dich gleich nach der Zulassung bei deiner Hochschule – sie hilft dir, einen Platz im Studierendenwohnheim (kollegium) zu bekommen, oder zeigt dir Möglichkeiten vor Ort.
Laut dem Portal Study in Europe gibt eine Studentin oder ein Student in Deutschland im Schnitt 1.150 € im Monat zum Leben aus. Der größte Posten ist die Miete, und die Preise unterscheiden sich stark zwischen den Städten – München, Frankfurt und Hamburg sind viel teurer als kleinere Städte.
Am günstigsten ist ein Wohnheim des Studierendenwerks: rund 197.000 Plätze in mehr als 1.700 Wohnheimen, im Schnitt 318 € im Monat inklusive Nebenkosten. Die Plätze reichen aber nicht für alle – bewirb dich also, sobald du weißt, wo du studierst. Andere Möglichkeiten sind ein Zimmer in einer WG oder eine private Mietwohnung.
Die Studierendenwerke betreiben auch die Mensen und bieten Beratung und Unterstützung für Studierende. Deins findest du auf studierendenwerke.de.
Laut Study in Estonia gibt eine Studentin oder ein Student meist 300–500 € im Monat aus – die Zahl stammt aber aus einer Umfrage von 2019, plane also mit Puffer. Grob gerechnet:
Die Wohnheime werden von den Hochschulen selbst betrieben, z. B. von der TalTech und der Universität Tartu – einen Platz beantragst du über ihre Portale. Meist sind das zwei Doppelzimmer mit Kochnische und Bad für bis zu 4 Personen; Bettwäsche und Geschirr bringst du selbst mit. Wohnungen findest du auf kv.ee und city24.ee. Mietest du privat, rechne mit einer Kaution von bis zu drei Monatsmieten.
Study in Finland schätzt die Lebenshaltungskosten für Studierende auf rund 900–1.200 € im Monat für Wohnen, Essen und Verkehr. Das offizielle Minimum, das Studierende von außerhalb der EU für den Aufenthaltstitel nachweisen müssen, liegt bei 800 € im Monat.
Am günstigsten wohnst du bei einer studentischen Wohnungsstiftung: Ein Zimmer in einer geteilten Wohnung kostet meist rund 200–380 € im Monat. Einzimmerwohnungen und Familienwohnungen kosten mehr, und die Wartelisten dafür sind länger. Eine Liste der Stiftungen findest du auf der Website von SOA (Finnish Student Housing).
Bewirb dich um eine Unterkunft, sobald deine Zulassung bestätigt ist – vor Beginn des Studienjahres gibt es viele Bewerberinnen und Bewerber, und je früher du dich meldest, desto besser sind deine Chancen auf ein Zimmer.
Study in Europe schätzt, dass eine Studentin oder ein Student in Frankreich im Schnitt 800–1.200 € im Monat ausgibt. Am teuersten ist das Wohnen, vor allem in Paris. Laut Campus France kosten:
Ein Zimmer im CROUS-Wohnheim buchst du auf trouverunlogement.lescrous.fr – 2026 ab 7. Juli. Die Kaution darf nicht höher sein als eine Monatsmiete. Wohngeld (APL oder ALS) zahlt die CAF, und über das Programm Visale bekommst du eine Mietbürgschaft.
Laut Study in Europe gibt eine Studentin oder ein Student in Griechenland je nach Stadt und Lebensstil rund 700–1.200 € im Monat aus. Zur Orientierung: Laut Study in Greece kostet ein Kaffee 3–4 €, ein Souvlaki rund 3,80 € und ein Essen im Restaurant rund 15 €.
Deine Möglichkeiten:
In Athen bekommst du mit der Studierendenkarte ATH.ENA Ermäßigungen im öffentlichen Verkehr – beantragen kannst du sie online beim Verkehrsbetrieb OASA.
Irland, besonders Dublin, ist teuer. Study in Europe schätzt die monatlichen Kosten in großen Städten wie Dublin auf etwa 950–1.500 € oder mehr – mit Wohnen, Essen, Verkehr und Freizeit.
Am meisten kostet die Wohnung, also fang so früh wie möglich mit der Suche an – am besten gleich, wenn du dein Angebot bekommst. Frag im Accommodation Office deiner Hochschule nach Wohnheimen auf dem Campus und schau dich auch nach Zimmern in WGs um.
Rechne nicht mit einem SUSI-Zuschuss zum Lebensunterhalt, wenn du vorher nicht in Irland gelebt hast – er steht nur Menschen zu, die die irische Wohnsitzbedingung erfüllen (siehe: Stipendien). Plane dein eigenes Budget für das ganze Jahr. Für Studierende von außerhalb der EU sind die für die Einwanderungsbehörde nötigen 10.000 € ein Minimum und kein vollständiges Budget.
Island ist teuer. Das Portal der Europäischen Kommission schätzt das Budget von Studierenden auf 1.300–1.900 € im Monat, je nach Lebensstil und Unterkunft.
Wohnen:
Ohne Wohnheimplatz musst du privat mieten. Prüf dann, ob du Anspruch auf Wohngeld hast.
Study in Europe schätzt, dass eine Studentin oder ein Student in Italien je nach Stadt rund 700–1.100 € im Monat ausgibt.
Diese Möglichkeiten hast du:
Einen DSU-Wohnheimplatz beantragst du zusammen mit deinem Stipendienantrag – achte auf die Fristen, sie enden oft schon im Sommer.
Laut Study in Croatia brauchst du zum Leben 500–800 € im Monat (die Europäische Kommission nennt 400–800 €). Am teuersten sind Zagreb und die Städte an der Küste.
Ein Platz im Studierendenwohnheim kostet je nach Stadt etwa 35–130 € im Monat. Die Wohnheime werden von den Studierendenzentren (Studentski centar) betrieben, die Plätze nach Kontingenten vergeben – für Ausländerinnen und Ausländer gibt es nur wenige. Ein privates Zimmer findest du zum Beispiel auf Njuskalo.hr oder Oglasnik.hr.
Bist du EU-Bürgerin oder EU-Bürger im Vollzeitstudium, kannst du günstig in den Mensen (menza) essen – du zahlst mit deinem Studierendenausweis (iksica), auf den jeden Monat ein fester Zuschuss geladen wird. Was du nicht verbrauchst, verfällt am Monatsende.
Lettland ist ziemlich günstig. Study in Latvia schätzt, dass Studierende im Schnitt 450–700 € im Monat ausgeben. Ungefähr:
Du kannst im Wohnheim der Universität wohnen oder privat mieten. Fang früh mit der Suche an und frag die Koordinatorin oder den Koordinator für internationale Studierende an deiner Universität – dort hilft man dir auch bei den Formalitäten.
Liechtenstein ist teuer. Die Universität schätzt die Lebenshaltungskosten auf rund CHF 1.500 im Monat:
Die Universität hat ein eigenes Studierendenwohnheim direkt neben dem Campus – ein Zimmer kostet CHF 400–600 im Monat. Über ihre eigene Wohnungsbörse hilft sie dir auch, ein privates Zimmer zu finden.
Study in Europe schätzt die Lebenshaltungskosten in Litauen auf 500–800 € im Monat.
Studierendenwohnheime: Die meisten Universitäten bieten einen Wohnheimplatz an – manche nah am Campus, manche weiter weg. Wahrscheinlich teilst du dir ein Zimmer mit ein oder zwei anderen Studierenden; Bett, Schrank, Tisch und Stühle sind vorhanden. Frag vor der Ankunft bei deiner Universität nach Bedingungen, Preisen und wie du einen Platz buchst.
Mieten: Wohnungsanzeigen findest du unter anderem auf Aruodas und Domoplius.
Ermäßigungen: Alle Studierenden in Litauen müssen einen litauischen Studierendenausweis (LSIC) haben – damit bekommst du große Rabatte auf Tickets im öffentlichen Verkehr (Tages-, Monats- und Jahreskarten). Auch die ISIC-Karte wird für Ermäßigungen akzeptiert.
Luxemburg ist teuer. Laut Uni.lu brauchst du mindestens 1.517 € im Monat (Angaben von 2025), also 18.211 € für ein Studienjahr. Für den Start – Anmeldung, Versicherung, Kaution, erste Miete und Essen – solltest du mindestens 2.700 € einplanen.
Die Universität hat rund 1.000 Wohnheimplätze, garantiert aber nicht allen ein Zimmer – bewirb dich, sobald du zugelassen bist. Mehr über das Studentenleben findest du auf luxembourg.public.lu.
Study in Europe schätzt die Lebenshaltungskosten in Malta auf rund 900–1.400 € im Monat – inklusive Wohnen, Essen, Nebenkosten, Verkehr und persönlicher Ausgaben.
Den größten Teil frisst die Miete. Du hast die Wahl zwischen:
Die Nachfrage ist groß, buch deine Unterkunft also so früh wie möglich – das rät Study in Europe ausdrücklich. Auf der Website der University of Malta findest du praktische Infos zu Unterkunft, Visum und Kontoeröffnung.
Laut Study in NL gibt eine Studentin oder ein Student im Schnitt 1.000–1.500 € im Monat aus. Ein Beispielbudget (Nibud, 2024):
Das größte Problem ist die Wohnungssuche – in den Niederlanden fehlen Studierendenzimmer. Ein Zimmer kostet im Schnitt rund 550 € im Monat. Fang vor der Ankunft mit der Suche an: Frag bei deiner Hochschule nach und schau auf Kamernet, HousingAnywhere, Pararius und in die Angebote von DUWO und SSH. Unterschreib nie einen Vertrag für ein Zimmer, das du nicht wenigstens per Video gesehen hast, und zahl keine Vermittlungsgebühren.
Offizielle Quellen nennen keine monatlichen Gesamtkosten für Studierende. Der Leitfaden der UKIM für internationale Studierende nennt diese Beträge:
Sieh diese Beträge als grobe Orientierung und schau dir aktuelle Angebote an, vor allem in Skopje. Am günstigsten isst du in der Mensa.
Nach einem Wohnheimplatz fragst du im International Office deiner Hochschule.
Die Währung ist der Mazedonische Denar (MKD). Die UKIM nennt ihre Gebühren in Euro, gezahlt wird aber in Denar zum Kurs der Zentralbank.
Norwegen ist teuer. Die offizielle Schätzung der Lebenshaltungskosten für Studierende liegt 2026/27 bei NOK 15.488 im Monat oder NOK 170.368 im Jahr – diesen Betrag müssen Studierende von außerhalb der EU/des EWR für die Studienerlaubnis nachweisen. Aus der EU/dem EWR musst du ihn nicht belegen, er ist aber ein realistischer Richtwert für dein Budget.
Wohnen: Fang beim Studierendenwerk deiner Hochschulstadt an – mit der Semestergebühr kannst du seine Angebote nutzen, darunter die Wohnheime. In Oslo ist das SiO zuständig, in Tromsø das Arktische Studierendenwerk. Bewirb dich um ein Wohnheimzimmer, sobald du zugelassen bist, und such auf dem privaten Markt, falls du keinen Platz bekommst.
Österreich ist kein billiges Land. Laut OeAD (auf Basis der Studierenden-Sozialerhebung 2025) gibt eine Studentin oder ein Student im Schnitt rund 1.300 € im Monat aus:
Wien, Graz und Salzburg sind teurer als kleinere Städte. Mensen, Diskont-Supermärkte und Ermäßigungen für Studierende – im öffentlichen Verkehr, in Museen, Kinos und Theatern – helfen beim Sparen.
Eine Unterkunft musst du selbst finden – Hochschulen vergeben Zimmer nicht automatisch. Zur Wahl stehen Studierendenheime, OeAD-Housing (oeadstudenthousing.at), ein Zimmer in einer WG oder eine eigene Mietwohnung. Schau auch auf home4students.at und auf die Website der Hochschüler_innenschaft ÖH.
Laut NAWA gibt eine Studentin oder ein Student in Polen meist PLN 1.500–2.000 im Monat aus:
Aus welchem Jahr diese Zahlen stammen, sagt NAWA nicht – in Warschau, Krakau oder Breslau gibst du mehr aus, vor allem wenn du ein Zimmer mietest. Trotzdem lebt es sich in Polen als Studierende oder Studierender relativ günstig.
Plätze im Studierendenwohnheim vergibt die Hochschule – Regeln und Bewerbungsfristen findest du auf ihrer Website. Für Wohnheime und Mensen darf die Hochschule Gebühren verlangen.
Die Lebenshaltungskosten hängen stark von der Stadt ab – in großen Städten wie Lissabon und Porto ist die Miete der größte Posten. Die Universitäten nennen in ihren Leitfäden für internationale Studierende ein geschätztes Monatsbudget – schau auf der Website deiner Wunschhochschule nach.
Diese Möglichkeiten hast du:
Frag gleich nach der Zulassung nach einer Unterkunft, und schau dir die Wohnung an, bevor du einen Vertrag unterschreibst. Mensen und Ermäßigungen für Studierende im öffentlichen Verkehr helfen beim Sparen.
Study in Europe schätzt die monatlichen Ausgaben einer Studentin oder eines Studenten in Rumänien auf 600–900 €. Du zahlst in Lei (RON), aber Study in Romania gibt die Preise in Euro an:
Am günstigsten ist ein Wohnheim (cămin) – frag gleich nach der Zulassung im Studierendenbüro deiner Hochschule nach einem Platz.
Schweden ist teuer, aber gut planbar. Ein guter Richtwert ist der Betrag, den die Migrationsbehörde von Studierenden von außerhalb der EU/des EWR verlangt: mindestens SEK 10.656 im Monat (2026). Study in Sweden schlüsselt die vorherige Grenze von SEK 10.584 so auf:
Die Miete liegt meist bei SEK 3.000–7.000 im Monat, je nach Stadt und Lage.
Fang die Wohnungssuche bei deiner Hochschule an – manche garantieren internationalen Studierenden eine Unterkunft, und die meisten helfen dir, ein Zimmer im Studierendenwohnheim (korridorsrum) oder bei einer örtlichen Wohnungsgesellschaft für Studierende zu finden. Für einen Vertrag direkt mit so einer Gesellschaft musst du dich meist in eine Warteschlange (bostadskö) eintragen. Vorsicht vor Betrug: Wenn du Geld zahlen sollst, bevor du die Wohnung gesehen hast, ist das ein Warnsignal.
Die Schweiz gehört zu den teuersten Studienländern. Die ETH Zürich rät, für Leben und Studium CHF 20.000–26.000 pro Jahr einzuplanen. Ein Beispielbudget auf dem Portal Study in Switzerland liegt bei CHF 1.850 im Monat, davon rund CHF 700 für die Unterkunft und CHF 600 für Essen.
Such früh nach einer Unterkunft – Zimmer in Studierendenwohnheimen sind knapp, und die Preise unterscheiden sich stark zwischen den Städten. Hilfe bieten studentische Wohngenossenschaften und Wohnungsvermittlungen, z. B. WOKO in Zürich, WoVe in Basel und SUB in Bern, sowie die Wohnungsbüros der Hochschulen.
Das Leben in Serbien ist günstiger als in den meisten EU-Ländern, aber die Mieten in Belgrad können dich überraschen. Laut Study in Serbia gibst du im Monat aus:
Unterkunft: Ein WG-Zimmer in einer kleineren Stadt kostet ab etwa 150 €, ohne Nebenkosten. In Belgrad beginnen die Mieten außerhalb des Zentrums bei 300 €, ein Studio im Zentrum kann bis zu 1.200 € kosten. Nebenkosten zahlst du meist extra.
Studierendenwohnheime werden von den Studierendenzentren (studentski centar) betrieben, unter anderem in Belgrad, Novi Sad, Niš, Kragujevac und Subotica. Die Nachfrage ist groß, die Plätze werden in einem Bewerbungsverfahren vergeben.
Essen und Verkehr: Ein Essen in der Mensa kostet 1–2,60 €, und für Lebensmittel reichen etwa 100–200 € im Monat. Eine Monatskarte für Studierende im öffentlichen Verkehr kostet rund 10 € oder weniger.
Die Währung ist der Serbische Dinar (RSD).
Die Slowakei gehört zu den günstigeren Studienländern. Laut dem Portal Study in Europe liegt das Mindestbudget bei rund 350 € im Monat, ein komfortables bei 500–700 €. Zusammen mit den Studiengebühren für einen englischsprachigen Studiengang kann dein Jahresbudget 7.000–15.000 € erreichen.
Zur Wahl stehen Studierendenwohnheime (študentské domovy) und private Unterkünfte. Frag gleich nach der Zulassung an deiner Universität nach einem Wohnheimzimmer – meist ist das die günstigste Lösung. Auch in der Mensa (jedáleň) isst du günstig. Denk daran: In englischsprachigen Studiengängen kommen die Studiengebühren zu den Lebenshaltungskosten dazu.
Laut Europäischer Kommission brauchst du zum Leben in Slowenien 400–800 € im Monat. Am teuersten ist Ljubljana.
Ein Einzelzimmer in einer Mietwohnung kostet in Ljubljana rund 200–350 € im Monat, in Maribor 120–150 € und in der Region Primorska 200–300 €. Ein geteiltes Doppelzimmer ist günstiger.
Vorsicht bei Studierendenwohnheimen: Kommst du auf eigene Faust für dein ganzes Studium – man spricht dann von privaten internationalen Studierenden –, bekommst du meist keinen Wohnheimplatz – Maribor ist die Ausnahme. Die Wohnheime (in Ljubljana 120–250 €) sind vor allem für Austauschstudierende und Stipendiatinnen und Stipendiaten gedacht – fang also früh mit der Zimmersuche an.
Günstig essen kannst du mit subventionierten Studierendenmahlzeiten (boni): Der Staat zahlt pro Mahlzeit 2,63 € dazu, du zahlst zwischen 0 und 4,37 €. Eine Monatskarte für Studierende im Nahverkehr in Ljubljana kostet 25 €.
Die Lebenshaltungskosten hängen stark von der Stadt ab. Laut Study in Europe gibt eine Studentin oder ein Student in Madrid und Barcelona etwa 1.000–1.200 € im Monat aus, in kleineren Städten etwa 700–900 €.
Die wichtigsten Möglichkeiten:
Plätze in Wohnheimen sind schnell weg – frag deshalb gleich nach der Zulassung im Büro der Universität danach.
Laut Study in Czechia brauchst du zum Leben meist 500–800 € im Monat. Einige typische Preise:
Prag ist die teuerste Stadt. Um ein Zimmer im Wohnheim bewirbst du dich meist über deine Hochschule – mach das, sobald du zugelassen bist. Mehr dazu auf studyin.gov.cz.
Laut Study in Europe gibt eine Studentin oder ein Student in der Türkei rund 400–800 € im Monat aus:
Am teuersten ist Istanbul.
Wo du wohnen kannst:
Fast alle staatlichen und universitären Wohnheime sind nach Frauen und Männern getrennt. Die Währung ist die türkische Lira (TRY).
Laut dem Portal Study in Europe brauchst du etwa 500–600 € im Monat für Unterkunft, Essen und andere Ausgaben. Einige typische Monatspreise von studyinhungary.hu:
Der größte Kostenpunkt ist also die Miete in Budapest. Dein eigenes Budget kannst du mit dem Rechner auf studyinhungary.hu ausrechnen. Frag gleich nach der Zulassung bei deiner Universität nach einem Platz im Wohnheim.
Das Vereinigte Königreich ist teuer, und London ist am teuersten. Eine gute Orientierung sind die Beträge, die du für dein Visum nachweisen musst: £1.529 im Monat in London und £1.171 außerhalb Londons. Das ist das Minimum der Behörden, keine Garantie, dass es reicht.
Laut UCL kosten allein die Fahrten in London in den Zonen 1–2 im Schnitt £119,90 im Monat. Dazu kommt die Immigration Health Surcharge – £776 im Jahr, im Voraus mit dem Visumantrag zu zahlen.
Die meisten Universitäten haben eigene Wohnheime (Halls of Residence) und helfen Studierenden bei der Zimmersuche, vor allem im ersten Jahr. Regeln und Preise findest du auf der Website deiner Wunschuniversität – buchen kannst du meist, sobald du ein Angebot angenommen hast.
Die University of Cyprus warnt: Das Leben in Nikosia kann teuer sein, und in den ersten Wochen gibst du mehr aus als sonst. Frag im International Office deiner Hochschule nach einem geschätzten Monatsbudget.
Deine Möglichkeiten:
Auf dem Campus der UCY gibt es Restaurants und Cafeterien mit kontrollierten Preisen.
Quellen: Europäische Kommission – Study in Europe (education.ec.europa.eu/study-in-europe), Eurostat, offizielle nationale Studien- und Aufenthaltsportale und Behörden, Eurodesk, enic-naric.net, studiumineuropa.eu. Stand: September 2026.