
Studierende aus der EU/dem EWR zahlen dasselbe wie Belgier: 1.181,40 € pro Jahr (60 ECTS) in Flandern und 0–1.194 € in der Französischen Gemeinschaft, je nach Einkommen. Von außerhalb der EU zahlst du mehr, z. B. 4.300 € pro Jahr an der Universität Antwerpen. Flandern hat 18 öffentlich finanzierte Hochschulen, die Föderation Wallonie-Brüssel 40. Hier erfährst du, wie du dich direkt bewirbst, was ein Monat kostet und wie viele Stunden du arbeiten darfst.
Jede Gemeinschaft legt ihre Gebühren selbst fest, und Studierende aus der EU/dem EWR zahlen dasselbe wie Belgierinnen und Belgier.
Flandern (2026/27): 305,40 € plus 14,60 € pro ECTS-Punkt, also 1.181,40 € für ein volles Jahr (60 ECTS). Wer ein Studienstipendium bekommt, zahlt 139,40 €, wer knapp über der Stipendiengrenze liegt, 623,40 € (Sätze der UGent; die Universität Antwerpen nennt ebenfalls 1.181,40 €).
Französische Gemeinschaft (2026/27): Die Gebühr (Minerval) hängt vom Einkommen deiner Familie ab: Der volle Satz beträgt 1.194 €, der mittlere Satz 835 €, der Satz für niedrige Einkommen 374 €, und Stipendiatinnen und Stipendiaten zahlen nichts. Wer keine Ermäßigung bekommt, zahlt den vollen Satz – die Ermäßigung beantragst du bis zum 31. Oktober.
Studierende von außerhalb der EU/des EWR zahlen mehr, und jede Hochschule legt ihre eigenen Sätze fest. Die Universität Antwerpen verlangt 2026/27 zum Beispiel 4.300 € pro Jahr für einen Bachelor und 7.800 € für einen Master, an der UCLouvain kommen zum Minerval noch 4.175 € dazu.
Quellen: Europäische Kommission – Study in Europe (education.ec.europa.eu/study-in-europe), Eurostat, offizielle nationale Studien- und Aufenthaltsportale und Behörden, Eurodesk, enic-naric.net, studiumineuropa.eu. Stand: September 2026.