Grundlagenforschung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln die weltweit realistischste Simulation der Sternentstehung.
Amine sind eine äußerst wichtige Klasse von Chemikalien, die häufig in Pharmazeutika, Agrochemikalien und Tensiden vorkommen. Ein systemischer Ansatz zur Gewinnung dieser essentiellen Verbindungsklasse aus erneuerbaren Quellen wurde jedoch bisher nicht erreicht. Das Projekt CatASus hat sich zum Ziel gesetzt, dies zu ändern, indem es die Produktion von Aminen aus Alkoholen ermöglicht, die wiederum aus nachwachsenden Rohstoffen, insbesondere Lignozellulose-Abfällen, gewonnen werden.
Drei von der EU unterstützte Physiker haben einen neuen mathematischen Ansatz eingesetzt, um die Berechnung von Teilchenkollisionen zu vereinfachen.
Von der EU unterstützte Forschende haben herausgefunden, dass die Immunsysteme einer Pflanze unwirksam gegen Bakterien sind, wenn sie allein arbeiten. Gemeinsam bieten die zwei Abwehrmechanismen jedoch eine starke Abwehr gegen Krankheitserreger.
Zwei voneinander abhängige Parameter – die elektrische Leitfähigkeit und der Seebeck-Koeffizient – haben Verbesserungen der thermoelektrischen Leistung nanostrukturierter Materialien verhindert. EU-geförderte Forschende haben nun eine Theorie entwickelt, wie dieses Hindernis überwunden werden kann.
Forschende haben grünes Licht für die erste klinische Studie der Phase I/II am Menschen für einen grundlegend neuen Hemmstoff von MYC erhalten, einem Protein, das an der Entstehung der meisten Krebsarten im Menschen beteiligt ist.
Der Transport und die Lagerung einiger Impfstoffe bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt könnten bald der Vergangenheit angehören. Neue Lipidforschung weist den Weg zur Stabilisierung von Impfstoffen bei Raumtemperatur.
Eine EU-finanzierte Studie untersucht die Auswirkungen von Entsalzung auf die Umwelt auf der Insel Zypern und schlägt eine nachhaltigere Lösung vor.
Von der EU unterstützte Forschende haben einen seltenen Metallkomplex aus der Ozon abbauenden Verbindung Distickstoffmonoxid (N2O) synthetisiert. Das bedeutet, dass N2O in der synthetischen Chemie verwendet und zu Substanzen abgebaut werden könnte, welche die Atmosphäre nicht schädigen.
Von der EU unterstützte Forschende haben einen einheitlichen Rahmen geschaffen, mit dem sich das Verhalten von Neuronen in kritischen, stark schwankenden Systemen vorhersagen lässt.
EU-geförderte Forschende haben die Dichte der sieben TRAPPIST-1-Planeten genauer als je zuvor berechnet und so einen besseren Einblick in ihre Zusammensetzung gewonnen.
Neue Schätzungen über europäische Sedimentablagerungen deuten darauf hin, dass Europa vor etwa 21 500 Jahren die staubhaltigste Region der Erde gewesen sein könnte.
Indem sie Transistoren als Qubits verwendeten, konnten Forschende mit EU-Unterstützung einen großen Schritt näher an die industrielle Fertigung von Quantenprozessoren herankommen.
Eine neue Methode zur Kontrolle einzelner Photonen ohne Wärmeerzeugung ermöglicht die Integration von optischen Schaltern und Einzelphotonendetektoren in einen einzigen Chip.
EU-unterstützte Forschende haben genetische Unterschiede in bestimmten Familien der Pazifischen Auster mit besseren Überlebensraten bei einer hochansteckenden Herpesviruserkrankung entdeckt. Hierdurch rückt die Industrie der Zucht von krankheitsresistenten Pazifischen Austern einen Schritt näher.
Ein von der EU unterstütztes Forschungsteam hat eine neue Methode erarbeitet, bei der die dynamisch regelbare Symmetrie von 2D-Materialien für nichtlineare optische Anwendungen genutzt wird.
Eine neue Studie hat die elektrische Leitfähigkeit einer Kohlenstoffnanoröhre mit darin enthaltenen magnetischen Molekülen gemessen und einen besseren Einblick in ihr Verhalten gegeben.
Nach 50 Jahren der Forschung wurde die Existenz des flüchtigen subatomaren Quasiteilchens namens Odderon nachgewiesen.
Mittels magnetischer Bildgebung auf Diamantbasis konnte ein von der EU unterstütztes Forschungsteam sowohl die Magnetisierung eines Materials als auch die daraus resultierenden magnetischen Streufelder erkennen.
2020 erwies sich als das Jahr mit den höchsten je auf der Erde aufgezeichneten Temperaturen und übertraf damit sogar noch 2016, wenn auch nur knapp.
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